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Allgemein

Sounds für deinen Podcast

Auf dieser Seite sammle ich die Quellen für Sounds, die teils kostenfrei und teils lizenzfrei sind. Wenn du weitere Empfehlungen hast, bitte als Kommentar posten.

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Publikation Software

Audiopodcasts in Videos für YouTube umwandeln

Es gibt ab und zu Situationen, da möchte man aus den Podcasts, die in reiner Audioform vorliegen, in Videos umwandeln. Zum Beispiel, um den Podcast bei YouTube anzubieten (oder einer ähnlichen Plattform). Es gibt viele Dienste, die online so eine Konvertierung anbieten, dies jedoch meistens für Geld oder kostenlos jedoch mit Wasserzeichen/Werbung des Anbieters.

Man braucht sie aber nicht!

Die Umwandlung kann ganz einfach mit dem Tool „ffmpeg“ gemacht werden. Dieses ist ein Kommandozeilenprogramm, welches man für Linux, Mac und Windows bekommt.

Mit folgendem Befehl wird aus einer MP3-Datei eine MP4-Datei (H264 Codec) und einem Standbild, welches man in einer Auflösung 1920×1080 Pixel vorbereiten kann.

ffmpeg -loop 1 -r 1 -i cover.png -i podcast.mp3 -c:a copy -vcodec h264 -shortest podcast.mp4

Skript bei Github

Von der Größe der Datei muss man mit einem geringen Zuwachs ggü. der MP3 ausgehen. Je kleiner die Cover-Datei, desto besser.

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Aufnahme Hardware

Abstand zum Mikrofon

In diesem kurzen Beitrag möchte ich auf die Auswirkung des Abstandes des Sprechers zum Mikrofon eingehen. Vor allem die Anfänger achten da wenig darauf und sind sich gar nicht bewusst, dass der Abstand mehr als nur die Lautstärke beeinflusst.

Je näher man ins Mikrofon spricht wird nicht nur die Lautstärke höher, es werden auch mehr Frequenzen vom Mikrofon aufgenommen. Die Stimme klingt satter und tiefer, je näher man heranrückt. Dadurch, dass die Lautstärke höher wird und damit der Vorverstärker des Rekorders/Interfaces nicht so stark den Pegel anheben muss, werden auch die Neben- bzw. Störgeräusche weniger verstärkt. Es werden auch weniger Raumgeräusche aufgenommen, was den Hall der Aufnahme reduziert.

Hier ist eine Testaufnahme, die mit verschiedenen Abständen gemacht wurde. Damit sie gleich laut klingt, wurden die einzelnen Aufnahmen auf den gleichen Pegel gehoben.

Aufnahme mit dem gleichen Mikrofon, 4 verschiedene Abstände zum Mund
Vier Aufnahmen mit unterschiedlichem Abstand, der Pegel nachträglich angehoben

Man hört mich in der Aufnahme fast gleich laut. Je weiter ich mich jedoch vom Mikrofon entferne, desto mehr Hall hört man. Der Nahbesprechungseffekt ist nur in der ersten Aufnahme deutlich zu hören. Mir gefallen die erste und die zweite Aufnahme, der Unterschied ist eher die persönliche Präferenz. Dritte und vierte Aufnahme hallen zu sehr und klingen nicht besonders professionell.

Der Nachteil des geringen Abstandes können die ausgeprägten Plosive sein („man pustet ins Mikrofon“) und Schmatzgeräusche. Abhilfe verschafft ein Windschutz und die etwas seitliche Platzierung des Mikrofons.

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Aufnahme Sprechtechnik

Vorbereitung vor der Aufnahme

Damit die Aufnahme gelingt, kann man einige Schritte unternehmen, die Planung, Inhalte und Technik betreffen. Man kann auch etwas bei dem/der Podcaster*in verbessern, zum Beispiel die Sprechtechnik. In diesem Artikel gehe ich auf einige Übungen ein, die direkt vor der Aufnahme gemacht werden können, um die Gesichtsmuskulatur und die Zunge beweglicher zu machen. Es sollte auch immer ein Glas stilles Wasser in der Nähe stehen 🙂

Folgende Übungen sollten mehrmals vor dem Spiegel wiederholt werden. Gerne auch direkt vor der Aufnahme!

Mundmotorikübungen

  1. Lippen spitzen, Lippen breitziehen im Wechsel (der Mund bleibt geschlossen)
  2. Lippen breitziehen und Zähne zeigen
  3. Lippen nach innen einziehen und Reihensprechen oder zählen, anschließend Lippen flattern lassen
  4. Auf Oberlippe, auf Unterlippe beißen
  5. Lippen stülpen („sch“)
  6. Lippen stülpen und schließen im Wechsel (Fischmaul)
  7. Kaubewegung mit geschlossenem Mund (wie eine Kuh)
  8. Mund abwechselnd nach links oder rechts ziehen
  9. Gähnen
  10. Lippen flattern lassen
  11. Wangen einziehen
  12. Wangen aufblasen und mit einem P-Laut platzen lassen (im Wechsel mit 11)

Zungenmotorikübungen

  1. Zunge durchkauen (vor- und zurück, Zungenränder)
  2. Bei geöffnetem Mund mit der Zungenspitze Ober- und Unterlippe berühren
  3. Bei geöffnetem Mund Zunge in den rechten und in den linken Mundwinkel führen
  4. Bei geöffnetem Mund mit der Zungenspitze vom rechten Mundwinkel zum linken Mundwinkel in der Luft gleiten
  5. Mund leicht öffnen, Zunge flach im unteren Mundraum liegenlassen, Kiefer gelöst

Sprechübung

Siebzehn Schnitzer,
die auf siebzehn Schnitzsitzen sitzen
und mit spitzen Schnitzern
Ritzen in ihr Schnitzholz schnitzen,
wobei sie schwitzen,
sind siebzehn schwitzende, schnitzende,
auf dem Schnitzsitz sitzende,
spitze Schnitzer benützende
Schnitzholzritzenschlitzer.

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Hardware

Welche Mikrofone nutze ich?

Ich habe mich heute mal hingesetzt und aufgeschrieben, welche Hardware-Setups ich für Podcasts nutze und welche Nach- und Vorteile die jeweilige Hardware hat. Mit „Hardware“ in diesem Beitrag meine ich nur das Mikrofon und ggf. Kopfhörer. Als Aufnahmegerät nutze ich ein Zoom H6 bzw. Rode Rodecaster Pro, je nach dem ob mobil oder im Wohnzimmer aufgenommen wird. Auf die Unterschiede im Klang bei diesen beiden Geräten werde ich in einem späteren Beitrag eingehen.

Beyerdynamic DT-297

Ein Headset, bestehend aus sehr bequemen Kopfhörern und einem Kondensatormikrofon. Der eindeutige Vorteil ist die einfache Handhabung dieser Methode: Die Podcastenden müssen praktisch auf nichts achten, aufsetzen und loslegen. Man stellt am Anfang den Abstand des Mikrofons zum Mund ein und dann bleibt dieser konstant. Man kann den Kopf drehen und es klingt immer gleich laut.

Beyedynamic DT-297 MKII, ohne Kabel

Vorteile:

  • Immer gleicher Abstand zwischen Mund und Mikrofon
  • Einfachere Nutzung für Einsteiger
  • Aufnahmekontrolle (Monitoring) durch Kopfhörer
  • Keine „Mikrofondiziplin“ nötig, man kann in jeder Situation gleichen Ton aufnehmen
  • Ausgezeichnete Tonqualität
  • Nicht besonders empfindlich für Störgeräusche im Raum
  • Sehr hochwertig gebaut, alle Teile wie Polster, Schaumstoffe lassen sich austauschen.

Nachteile:

  • Stimmen klingen etwas verfälscht, in meiner Wahrnehmung nasal
  • Je nach Raum starkes Übersprechen
  • Aus Perspektive der Hygiene etwas problematisch wg. Kopfhörer
  • Hohe Anschaffungskosten (239€ + 59€ für das Kabel)
  • Empfindlich für Plosive, wenn direkt angesprochen

Einkaufsliste bei Thomann:

Shure SM7B

Ein hervorragendes Dynamikmikrofon, das auch einen stolzen Preis hat: 366€. Die Tonqualität ist überragend, das Handling sehr gut. Ein eingebauter Poppfilter und Windschutz funktionieren tadellos.

Shure SM7B

Vorteile:

  • Sehr gute Tonqualität
  • Guter Nahbesprechungseffekt
  • Guter Poppfilter/Windschutz, steckt Plosive gut weg
  • Unempfindlich für Außengeräusche

Nachteile:

  • Sehr niedriger Ausgangspegel
  • Hoher Preis
  • Interface mit guten Vorverstärker benötigt
  • Ggf. zusätzlicher Vorverstärker notwendig
  • Gute Halterung benötigt (z.B. Mikrofonarm)

Das SM7B hängt bei mir an dem Rode PSA-1 Mikrofonarm.

Einkaufsliste bei Thomann

Sennheiser e835

Ich probiere zur Zeit aus, wie gut man das e835 von Sennheiser für Podcasts nutzen kann. Es handelt sich ebenfalls um ein Dynamikmikrofon, welches preislich bei angenehmen 88€ liegt. Vor allem für Podcasts mit mehreren Gästen schont der Preis den Geldbeutel.

Sennheiser e835

Da ich aber bisher noch nicht so viele Aufnahmen bzw. Tests damit gemach habe, gibt es zu dem Mikrofon nur eine kurze Beurteilung. Die Tonqualität ist sehr gut, durch die Nierencharakteristik weniger empfindlich für Störgeräusche.

Sennheiser e835 mit Windschutz, Kabel und Stativ
Testaufnahme mit dem Sennheiser e835 an einem Zoom H6

Einkaufsliste bei Thomann

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Audio ist einfach toll!

Audio ist total toll. Ich wollte als Kind Radiomoderator sein. Seit zwei Jahren mache ich einen Podcast und beschäftige mich die meiste Zeit irgendwie mit diesem Thema.

In diesem Blog schreibe ich alles Mögliche, was mich zum Thema Audio beschäftigt. Zusätzlich im Blog CoPod findest du Anleitungen und Tipps für Podcasts im Unternehmen.

Viel Spaß beim Lesen!

Mic drop by Barack Obama